Feuerwehrausflug 2018

Am Sonntag den 16. September 2018 war es wieder soweit unser Feuerwehrausflug Stand vor der Tür.

Am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Hörbranz in Österreich um die dort ansässige Schnapsbrennerei Prinz zu besichtigen.

Bei einer sehr schönen Führung durch das Betriebsgelände und Bereiche der Produktion, konnten wir sehr viel über die Herstellung der Destillate  erfahren. Es Durfte natürlich anschließend eine Verkostung der Hergestellten Produkte nicht fehlen, hier nochmals ein herzliches Dankeschön an die Firma Prinz.

Im Anschluss ging es weiter Richtung Bregenz um mit der Seilbahn auf den Pfänder zu fahren. Oben angekommen konnten wir die Aussicht genießen und eine kleine Einkehr in den Berggasthöfen durfte auch bei einigen nicht fehlen.

Gegen 16.30 Uhr ging es wieder Richtung Heimat mit einem kleinen Zwischenstopp beim Gasthof Stern in Rammingen um den Tag richtig ausklingen zu lassen.

Wir dürfen uns wieder bei der Firma Helmut Ziegelmeier Reisen für den super Rundum Service bedanken.

 

Der Nächste Ausflug startet am Sonntag den 15. September 2019

Rund um die Uhr im Einsatz

 

Augsburg. Von Marcus Angele

Gessertshausen/Diedorf Freitagabend, 16.40 Uhr: Noch ahnt man in Gessertshausen nicht, was sich gleich in der Ortsmitte abspielen wird. Innerhalb weniger Minuten bahnen sich mehrere Feuerwehrfahrzeuge von allen Seiten mit Blaulicht und Sirene ihren Weg durch den dichten Verkehr auf der B 300 zur Brauerei Schimpfle. Im Nu haben sich auch viele Schaulustige auf der gegenüberliegenden Straßenseite versammelt. Doch schnell waren die Gemüter beruhigt: Der "Brand" bei der Brauerei war nur der Auftakt einer 24-Stunden-Übung von acht Jugendfeuerwehren aus den Gemeinden Gessertshausen und Diedorf.

Gleichzeitig zeigte die Aktion, welch großes Themenfeld die Freiwillige Feuerwehr zu bewältigen hat. Dazu zählt gute Nachwuchsarbeit, denn die Jugendlichen von heute sind die Retter von morgen. Nebenbei sei noch erwähnt, dass sich das Erscheinungsbild der Feuerwehr ganz im Sinne der Gleichberechtigung gewandelt hat. Waren früher nur Jungs in den Wehren anzutreffen, hat sich die Quote mittlerweile auf fast 50/50 geändert. Immer mehr Mädchen haben ebenfalls Gefallen an Rettung, Technik und Teamarbeit bei der Feuerwehr.

Fast ein halbes Jahr planten und organisierten die Verantwortlichen der einzelnen Feuerwehren aus Biburg, Deubach, Diedorf, Döpshofen, Gessertshausen, Margertshausen, Steppach und Willishausen diese gemeinsame Großübung, berichtet Thomas Ring, Kommandant aus Diedorf, am Rande des Geschehens. Seine Feuerwehr hat hier auch die größte Erfahrung: Bereits seit 2006 ist so eine 24-Stunden-Übung ein fester jährlicher Programmteil bei der Ausbildung.

"Es ist einfach wichtig, dass die Jungs und Mädchen von Anfang an die Handgriffe richtig lernen und trainieren, um im Echtfall auch schnell und gekonnt das Richtige zu machen", erklärt Ring weiter. Neben ihm steht Christina Müller aus Deubach. Sie ist seit ihrem 15. Lebensjahr dabei und ist mittlerweile Zweite Kommandantin. Sie freut es, dass alle mit so viel Eifer dabei sind: "Es macht uns und den Jugendlichen riesig Spaß, zusammen die Stationen zu bewältigen. Da lohnt sich die gemeinsame Anstrengung der vergangenen Monate. Insgesamt sind fast fünfzig Personen im Hintergrund für die sechzig Jugendlichen in dieser Übung involviert."

Vor allem im Einsatz muss das Zusammenspiel zwischen den Rettern und Helfern klappen. Der 16-jährige Benedikt Kaes aus Margertshausen verbindet dies auch mit dem Dorfleben: "Bei uns auf dem Land bist du einfach in allen Vereinen dabei. Du triffst dich mit deinen Freunden beim Schießen, Sportverein oder eben bei der Feuerwehr. Das macht richtig Spaß und außerdem lernst du auch noch, bei Gefahr und im Notfall zu helfen."

Die verschiedenen Einsätze im Zuge der 24-Stunden-Übung wurden auf die ganze Region verteilt. Von den Stützpunkten Margertshausen und Diedorf aus wurden die jungen Feuerwehrleute in unregelmäßigen Abständen zu den Einsätzen gerufen. So ging es nach dem Brand in Gessertshausen nur kurze Zeit später für einen Teil der jungen Retter nach Deubach zu einem Verkehrsunfall. Dort lernen sie, die Verunglückten zu bergen, Erste Hilfe zu leisten und grundlegende Wiederbelebungsmaßnahmen inklusive Defibrillator anzuwenden. Dabei wurden die Feuerwehren von den Rettungskräften der HVO (Hilfe-vor-Ort) Schmuttertal tatkräftig unterstützt.

Später werden dann unter anderem diverse Feuerarten wie Zimmer-, Wald- oder sogar Industriebrand (Keimfarben) simuliert und bekämpft, Personensuchen und -rettungen organisiert sowie durchgeführt.

Fast alles geschah unter der Aufsicht von Jugendwart und Hauptorganisator Armin Grün. Er und seine Kollegen hielten im Anschluss an jede Übung noch eine Einsatznachbesprechung, bei der nochmals Fehler angesprochen wurden, aber auch viel Lob verteilt wurde. In den Pausen blieb schließlich etwas Zeit für gemeinsames Essen und Spiele, um die Gemeinschaft weiter zu stärken. Geschlafen wurde in extra organisierten Feldbetten - so lange, bis wieder die Alarmglocken für den nächsten Einsatz läuteten.

Feuerwehrausflug 2017

Am Sonntag den 17. September ging es morgens um 7:00 Uhr los und wir starteten mit dem Bus an der Linde in Margertshausen nach Kelheim.

In Kelheim angekommen begrüßte uns schönstes Wetter und mit großer Vorfreude auf die bevorstehende Donauschifffahrt mit der "MS Renate" und einem ausgiebigen Brunch und Mittagsbuffet an Bord hatten wir noch ein wenig Zeit die Füße zu vertreten.

Die route Führte uns durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg und zurück Richtung Regensburg.

Nach der Schleuse in Bad Abbach ging es dann wieder zurück an Land und mit dem Reisebus nach Regensburg.

Angekommen in Regensburg hatten wir die Möglichkeit anhand einer Stadtführung in das Historische Regensburg einzutauchen.

Nach einigen Gemütlichen Stunden und den Zahlreichen eindrücken ging es Zurück nachhause und mit einer kleinen Brotzeit im Bus Haben wir den Tag ausklingen lassen.

Pumpenweihe und Ehrung 2017

Olympiade der Feuerwehr Jugend 2017                          (FF Margertshausen und FF Gessertshausen

24 Stunden Übung der Jugendfeuerwehr 2016

24 Stunden im Einsatz: Die Jugendfeuerwehr Margertshausen probt den Ernstfall

 

Am 02. September war es endlich soweit: 3 Mädchen und 9 Buben der Jugendfeuerwehr Margertshausen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren fanden sich zu einer 24-Stunden-Übung im Feuerwehrgerätehaus in Margertshausen ein. Voll bepackt mit Schlafsäcken, Feldbetten und Luftmatratzen bezogen sie ihr Quartier und richteten sich häuslich ein. In freudiger Erwartung auf den ersten Einsatz war die Spannung zum Greifen nah. Der 1. Kommandant Andreas Hindermayr und der Jugendwart Stefan Kaes, unterstützt von seinem Stellvertreter Armin Grün hatten von langer Hand verschiedenste Szenarien geplant und punktgenau vorbereitet. Um 18:30 Uhr dann der erste Alarm: „Forstunfall, Person unter Zugmaschine eingeklemmt“. Plötzlich wurde es ernst. Wie sie es bei Übungen gelernt hatten, bereiteten sich die Jugendlichen in Windeseile vor und machten sich zum Einsatz bereit. Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort wurden die jeweiligen Funktionen festgelegt und nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle die eingeklemmte Person, die sich unter dem Rad eines Traktors befand, gerettet. Hier wurde fachgerecht mit mehreren Mehrzweckzügen gearbeitet und alle Kommandos, wie sie in Übungen gelernt wurden, korrekt umgesetzt. Kaum zurück am Feuerwehrhaus, jeder freute sich schon auf das wohlverdiente Abendessen, der nächste Alarm. Die Feuerwehr Gessertshausen hatte überraschend eine zusätzliche Einsatzlage, „Brand eines Grills“, vorbereitet. Es galt nun ein Feuer zu löschen. Schläuche wurden ausgerollt, Schlauchleitungen gelegt und der Einsatzort abgesichert. Anschließend durften die Jugendlichen die neu eingerichtete AFS (Abschnitt-Führungs-Stelle) in Gessertshausen besichtigen, von der auch alle Alarme über Funk eingespielt wurden.

Währenddessen wurde in Margertshausen der Grill vorbereitet und jeder konnte sich bei Steaks, Bratwurst und Pommes stärken. Feierabend war aber noch lange nicht. Um 22:30 Uhr erneuter Alarm: „Verkehrsunfall mit vermisster Person“. Schnell und zügig wurde eine Person aus dem Wagen befreit und der Unfallort ausgeleuchtet. Die Straße wurde teilweise abgesperrt, gesichert und der Verkehr geregelt. Da die Person sehr schwer verletzt war, wurde sogar ein Hubschrauberlandeplatz ausgewiesen und ausgeleuchtet. Nun musste sich aber eine Truppe auf die Suche nach einer weiteren, vermissten Person aufmachen. Mit Taschenlampen ausgestattet und unter Aufsicht eines Gruppenführers wurde der Wald abgesucht und die Person wurde nach dem Auffinden mit einer Trage zum Einsatzort transportiert. In einer kurzen Lagebesprechung lobten die Gruppenführer ihre Mannschaft und wiesen auf kleine Fehler hin. Trotz der späten Stunde waren alle Teilnehmer hoch konzentriert, diszipliniert und motiviert bei der Sache. Zurück im Bürgerhaus wurde nun der gemütliche Teil des Abends eingeläutet und die Jugendlichen konnten noch ihre Freizeit genießen. Kurz nach Mitternacht war dann endgültig Zapfenstreich und die Gruppenführer riefen zur Nachtruhe auf. Diese wurde dann m 05:24 Uhr jäh unterbrochen, da ein weiterer Alarm eintraf: „Feuer am Sportplatz Margertshausen“. Wer Jugendliche jeden Tag zur Schule wecken muss, weiß welch mühsames Geschäft dies oftmals ist. Doch an diesem Morgen weit gefehlt. Wie von Taranteln gestochen, sprangen sie aus ihren Nachtlagern auf und bereiteten sich auf den Einsatz vor. Ein großes Feuer loderte schon von weitem sichtbar auf, dies galt es nun zu löschen. Wieder absolvierte die Truppe diese Übung mit Erfolg. Jetzt hatte sich jeder ein ordentliches Frühstück verdient. Doch ein Einsatz stand noch aus: „Brand eines landwirtschaftlichen Anwesen“ mit großer Rauchentwicklung und zwei vermissten Personen. Vorrang hatte hier natürlich die Menschenrettung und Brandbekämpfung, aber auch eine Verkehrsregelung war erforderlich, da der Einsatzort an einer Staatsstraße lag. Die erste Person wurde sehr schnell aufgefunden. Bei der zweiten Person hatten sich die Organisatoren ein besonderes Szenario ausgedacht. Zwei 17-Jährige sollten nun mit einem Atemschutzgerät auf dem Rücken und von einem Druckbelüfter unterstützt die vermisste Person in einem Dachboden, der vorher mit einer Nebelmaschine „verräuchert“ wurde, auffinden und retten. Inzwischen wurde der Löscheinsatz vorbereitet. Vieles klappte wie am Schnürchen und immer wieder merkten auch die Gruppenführer, dass trotz ständiger Übung jeder Einsatz anders ist, verbessert werden kann, aber es auch Momente geben kann, in denen spontan entschieden werden muss. Beim abschließenden Gespräch applaudierten die Jugendlichen den Organisatoren und bedankten sich für das Erlebnis, einmal 24 Stunden im Einsatz gewesen zu sein.

Natürlich hoffen nun alle Jugendlichen auf eine Wiederholung dieser beiden Tage, denn nicht nur die Jugendlichen waren begeistert, sondern auch die Erwachsenen fühlten, dass sie das Interesse und die Bereitschaft mit dieser Aktion für das Ehrenamt in der freiwilligen Feuerwehr gestärkt hatten.

Zum Glück hatten die drei Organisatoren die Unterstützung vieler helfenden Hände, die sowohl Freizeit als auch ihre Nachtruhe opferten. Großer Dank gilt den Feuerwehrmännern: Peter Dettenrieder, Thomas Dettenrieder, Markus Zaha, Josef Heuberger, Carlo Niklas, Jürgen Mühleisen und Herbert Schaller,  die als Maschinisten die Einsätze unterstützen. Als Gruppenführer waren Jugendwart Stefan Kaes und Jeremias Grün eingesetzt. Andreas Hindermayr koordinierte die Einsätze in seiner Funktion als Kommandant. Die Feuerwehr Gessertshausen stellte dankenswerter Weise ihr Tanklöschfahrzeug zur Verfügung, sodass mit drei Fahrzeugen gearbeitet werden konnte, was aufgrund der stattlichen Anzahl von 12 Jugendlichen auch nötig war.

 

 

 

Aufstellen Maibaum 2016

Feuerwehrausflug 2014

Unsere Mannschaft

Bau Vereinslagerhütte